Foto: M.Biehler / DRK KV Säckingen e.V.

Neue Geschäftsführung im Rettungsdienst

Der Jahresbeginn bringt für die Mitarbeiterschaft im DRK Kreisverband Säckingen e.V. eine organisatorische Neuerung in der Geschäftsführung: Die bisherigen Rettungsdienstleiter Horst Schwarz und Matthias Nobs übernehmen die Geschäftsführung der Abteilung Rettungsdienst. Geschäftsführer wird Herr Schwarz und stellvertretender Geschäftsführer Herr Nobs.

v.l. Matthias Nobs Horst Schwarz

Beide sind Urgesteine im Rettungsdienst: Horst Schwarz arbeitete seit seinem Zivildienst in Bayern in der Notfallrettung und im Krankentransport. 1987 kam er nach Bad Säckingen, wo er zuerst als Rettungssanitäter, später dann als Rettungsassistent arbeitete.

1999 übernahm er die Rettungsdienstleitung.

Matthias Nobs arbeitete 13 Jahre als Krankenpfleger in der Notaufnahme des Krankenhauses Bad Säckingen, bevor er 2000 zum Rettungsdienst wechselte. 2007 übernahm er zu 50 % die Rettungsdienstleitung in Rheinfelden, seit 2003 ist er auch in Bad Säckingen Teil des Teams der Rettungsdienstleitung.

Berufsbegleitend absolvierten beide ein Masterstudium im Bereich Gesundheitsmanagement. 2012 erwarben sie mit dem Titel MBA, Masters of Business Administration, an der Donauuniversität in Krems erfolgreich  ihren Abschluss. Mit der Einführung des Berufsbildes „Notfallsanitäter“ gehörten Herr Schwarz und Herr Nobs 2015 zu den Ersten, die den erforderlichen Ergänzungslehrgang absolvierten und sich mit dem abschließenden Examen zur Führung dieser Berufsbezeichnung qualifizierten. „Auch wenn wir nicht oft im Einsatzdienst tätig sind, so ist es uns dennoch wichtig, hinsichtlich der neuen Anforderungen an die Notfallsanitäter auf dem Laufenden zu sein,“ so Herr Schwarz. „Und natürlich wollten wir wissen, was auf unsere Mitarbeiter mit dieser Weiterqualifizierung zukommt,“ ergänzt Herr Nobs. „Wegen der verantwortungsvollen Tätigkeit kann die Prüfung als anspruchsvoll bezeichnet werden.

Matthias Nobs

Der kommissarische  Geschäftsführer Peter Hofmeister ist sehr zufrieden mit der Personalentscheidung: „Herr Schwarz und Herr Nobs haben ihre Führungsqualitäten während Ihrer Tätigkeit als Abteilungsleiter unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen wir den Kreisverband weiterentwickeln, zukunftssicher machen und unsere Arbeitsplätze sichern.“ Nachdem die Geschäftsführerstelle im Sommer 2021 frei wurde, hatte sich der Kreisvorstand auf die Neuordnung der Geschäftsführung in zwei Bereiche geeinigt. Neben der Geschäftsführung für den Rettungsdienst, die neben der Notfallrettung auch den Krankentransport und den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz umfasst, wird eine weitere Geschäftsführerstelle für den Bereich Allgemeines und Finanzen eingerichtet. Diese Position wird Herr Hofmeister bis zur Neubesetzung kommissarisch weiterführen. Herr Bernhard Ücker wurde mit Wirkung zum 1.1.2022 zum stellvertretenden Geschäftsführer Allgemeines und Finanzen ernannt.

Der Rettungsdienst ist mit rund 95 Mitarbeitern die größte Abteilung im DRK Kreisverband Säckingen. Auf der Hauptwache in Bad Säckingen, sowie auf den Außenwachen in Segeten, Wehr und Laufenburg sind derzeit insgesamt fünf Rettungswagen, ein Notarztzubringer und vier Krankenwagen zu besetzen. Bei Bedarf wird ein Transportfahrzeug für schwergewichtige Patienten in Dienst gestellt.

Horst Schwarz

Auf die Frage nach den Schwerpunkten ihrer Tätigkeit betont Horst Schwarz: „Da die Belegschaft wie auch die Ausstattung im Rettungsdienst sich aktuell auf einem sehr guten Niveau befinden, wollen wir dies weiterentwickeln und verfestigen. Neben den anstehenden Neubeschaffungen von Fahrzeugen wird uns die Planung und Umsetzung eines Neu- oder Umbaus der Rettungswache Bad Säckingen in den nächsten Jahren beschäftigen.“

Die Personalsituation ist aktuell gut. „Für Interessenten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) haben wir Stellen frei,“ ergänzt Matthias Nobs. „Das FSJ ist eine gerne wahrgenommene Gelegenheit, in den Rettungsdienst hineinzuschnuppern oder sich für ein späteres Studium eine gute Basis für eine Nebentätigkeit zu schaffen.“

„Der große Vorteil für alle ist, dass wir an unsere bisherige Tätigkeit nahtlos anknüpfen können,“ fügt Horst Schwarz an. „Bewährtes können wir belassen und Neues angehen. Unsere Mitarbeiter sind überdurchschnittlich motiviert und engagiert. Darauf bauen wir auch in den nächsten gemeinsamen Jahren und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.“