Foto: M.Biehler / DRK KV Säckingen e.V.

Allgemein

Angehörige pflegen, ohne sich selbst zu überlasten

Wer einen kranken oder behinderten Menschen zuhause pflegt, weiß, dass es mit gutem Willen allein oft nicht getan ist. Deshalb bietet der DRK-Kreisverband Säckingen e.V. in Kooperation mit der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) das Kursprogramm "Pflege in der Familie" in Bad Säckingen an.

Der 2-tägige Kurs findet jeweils am Samstag, dem 07. November und dem 12. Dezember von 9:00 – 17:30 Uhr im Bad Säckinger DRK-Heim, Rot-Kreuz-Straße 4 statt. Die Kosten für den Kurs „Pflege in der Familie“ werden vollständig von der DAK übernommen, sofern der/die Teilnehmer/in gesetzlich krankenversichert ist.

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Löwen retten Leben

14.10.2015 - Löwen retten Leben - In Baden-Württemberg macht Wiederbelebung Schule

Kultusministerium investiert rund 1,5 Millionen Euro in Fortbildungen – Schulen erhalten 44.200 Übungsphantome kostenfrei. 14 Lehrerinnen und Lehrer in Bad Säckingen fortgebildet

Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Viele könnten noch leben, wenn Ersthelfer bis zum Eintreffen des Notarztes eine Herzdruckmassage durchgeführt hätten. Vor diesem Hintergrund hat das Kultusministerium in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Stiftung Deutsche Anästhesiologie, Laerdal Medical und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg die Initiative „Löwen retten Leben – In Baden-Württemberg macht Wiederbelebung Schule“ gestartet. Das Kultusministerium investiert insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, damit in den kommenden vier Jahren rund 5.200 Lehrkräfte aus 2.600 Schulen in Baden-Württemberg fortgebildet werden können.

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Besuch aus dem Landtag

Der Landtagsabgeordnete Hidir Gürakar (SPD) informiert sich in der Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Säckingen über die Arbeit des DRK in der Region.

Bei seinem Besuch führte die DRK-Geschäftsführerin Petra Hauser den SPD-Politiker durch ihr Haus und präsentierte die Arbeit ihres Verbandes. Gürakar, dessen große Themen Sozialpolitik und Pflege sind, zeigte sich besonders interessiert an der Arbeit der Servicestelle Senioren. Diese bietet verschiedene Beratungsleistungen wie etwa eine Wohnberatung, aber auch Ausflugs-und Vortragsprogramme für ältere Menschen an. Gleichzeitig sei man auch dabei, ständig neue Leistungen zu entwickeln, so Hauser. Als Beispiel nennt sie das Ambient Assisted Living Projekt, das in Kooperation mit dem FZI Karlsruhe abgeschlossen wurde und derzeit als Basis für die Entwicklung weiterer Hilfsmittel dient. Auch andere Tätigkeiten des DRK Säckingen beeindruckten den Abgeordneten, wie etwa die Kleiderkammer des Ortsvereins Bad Säckingen, wo Kleidung für bedürftige Menschen und Flüchtlinge gesammelt wird oder der Mobile Soziale Dienst, der in Kooperation mit den Sozialstationen und der Caritas angeboten wird.

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Und plötzlich ist alles anders: Was tun im Pflegefall?

Rund um das Thema „Heute an später denken“ informierte das DRK in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunktes des Landkreises Waldshut 29 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bad Säckingen und der Region.

Michaela Probst vom Pflegestützpunkt referierte dazu am Dienstag, den 28. April im DRK-Heim Bad Säckingen. Schnell wurde klar: Wenn man sich mit dem Thema ‚Pflege‘ beschäftigt, ist die zu bewältigende Informationsflut enorm. Pflegebedürftigkeit tritt meistens sehr plötzlich auf. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet dies eine extreme Stresssituation. Häufig muss in kürzester Zeit eine passende Lösung gefunden werden. Gute sachliche Informationen sind hier sehr wichtig. „In dieser Lebenssituation bietet der Pflegestützpunkt durch seine Beratung Hilfe und Unterstützung“, so Michaela Probst. Sie legte auch dar, welche Voraussetzungen für welche Pflegestufe gelten und wie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt werden. Die Finanzierung der verschiedenen Pflege- und Unterstützungsleistungen spielt dabei immer eine wesentliche Rolle. Michaela Probst stellt hierbei heraus, dass „jeder Einzelfall individuell betrachtet werden muss und die finanziellen Mittel oft aus unterschiedlichen Bereichen zusammengefügt werden.“

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