Foto: A. Zelck / DRKS

Notruf-Handy beschleunigt Rettungseinsätze

„Wir haben mit dem DORO ein Notruf-Handy im Angebot, das vieles kann. Der Kunde kann im Notfall schnell per Satellitenortung gefunden werden, er kann aber auch ganz normal telefonieren oder eine SMS verschicken“, sagt Sabine Schäuble vom Leitungsteam der DRK-Servicezentrale in Bad Säckingen.

Der Kundenkreis für den Mobilruf ist groß: „Vom Großvater, der gerne wandert, bis hin zum Enkel, der in den Bergen klettert oder mit dem Mountainbike im Gelände fährt“, beschreibt der Notruftechniker des DRK, Karl-Heinz Krauss. Wassersportler, Reiter, Jäger, Mitarbeiter von Wachdiensten oder Forstarbeiter – wer in der Freizeit oder beruflich im Freien unterwegs ist, hat mit dem DORO den Vorteil, dass im Notfall durch GPS-Technik schnell Hilfe kommt. Das funktioniert nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. „Die Bedienung des Mobilruf-Handys ist ganz einfach“, versichert Karl-Heinz Krauss. Er hilft NeukundInnen auch, sich mit dem Gerät und der Technik vertraut zu machen.

 

Drückt ein Kunde den Notrufknopf, wird im Ernstfall sofort eine Rettungsaktion in Gang gesetzt, die auf die Erfahrung des DRK gestützt ist. Es meldet sich umgehend ein Mitarbeiter der Notrufzentrale in Bad Säckingen, um mit dem Kunden zu sprechen. Zeitgleich werden in der Zentrale die persönlichen Daten des Kunden auf dem Computer-Bildschirm eingeblendet und per GPS-Ortung der Aufenthaltsort ermittelt. Auch wenn der Kunde keine Orientierung hat und er verwirrt ist oder nichts mehr sagen kann, wird ihm umgehend Hilfe geschickt. Die Notrufzentrale gibt die Standort-Koordination an die Rettungsleitstelle weiter, die die weitere Hilfsaktion dann einleitet.

Um diese Sicherheit zu haben, muss der Kunde das Mobilruf-Handy mitnehmen: Ein modernes, flaches Mobilruftelefon mit Farbdisplay. „Der Akku hält bis zu zwei Wochen, wenn kein GPS aktiviert ist“, erklärt Sabine Schäuble. Sendet das Handy GPS-Signale beispielsweise im Fünf-Minuten-Takt, hält der Akku immer noch 48 Stunden. Der Kunde kann seinen Netzbetreiber frei wählen und auch eine vorhandene Sim-Karte (kein Prepaid) im neuen Mobilruf-Handy nutzen.

Die Mitarbeiter der Notrufzentrale sind nicht nur im Notfall für den Kunden da: Geht beispielsweise einem Spaziergänger unterwegs die Puste aus, kann er sich über den Notrufknopf auch ein Taxi kommen lassen. Bei Bedarf können auch ärztliche Notdienste oder Apothekennotdienste erfragt werden. Auch geben die Mitarbeiter gerne Auskunft zu weiteren DRK-Serviceangeboten.

Sabine Schäuble und Beatrix Müller von der DRK-Servicezentrale stehen gerne für Informationen und Auskünfte zum Mobilruf DORO sowie weiteren Angeboten des DRK-Kreisverbands unter Telefon 07761 / 9201 – 0 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.