Foto: A. Zelck / DRKS

Hausnotruf Seniorenwohnen Rickbach

Zusätzliche Sicherheit im Betreuten Wohnen des DRK Rickenbach

Im Betreuten Wohnen des DRK Rickenbach wurden 2013 Bewegungs- und Kontaktsensoren zur Verbesserung der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen des DRK Hausnotrufs installiert.

Im Rahmen des Austausches der Hausnotrufgeräte im Betreuten Wohnen des DRK Ortsvereins Rickenbach wurden Bewegungs- und Kontaktsensoren in den Wohnungen installiert.

 

Die Kontakt- und Bewegungssensoren sorgen für mehr Sicherheit, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Wenn sich der Hausnotrufteilnehmer über einen längeren, individuell definierten Zeitraum nicht bewegt, erfolgt eine Meldung an die DRK-Hausnotrufzentrale in Bad Säckingen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale fragen dann nach, ob etwas passiert ist. Wenn Hilfe notwendig ist, wird die entsprechende Stelle informiert. Bei medizinischen Notfällen wird sofort der Rettungsdienst alarmiert. Bei allen anderen Notfällen, wie zum Beispiel nach einem Sturz, bei dem keine Verletzungen oder Schmerzen vorhanden sind und lediglich Hilfe beim Aufstehen benötigt wird, informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK-Hausnotrufzentrale Angehörige und Kontaktpersonen, die der gestürzten Person dann beim Aufstehen helfen können. Wenn diese nicht erreichbar sind, wird ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des DRK-Hintergrunddienstes zur verunglückten Person geschickt. Der Hintergrunddienst steht rund um die Uhr zum Einsatz bereit. So kann auch in nicht-medizinischen Notfällen zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne zusätzliche Kosten Hilfe angeboten werden.

Die Bewegungsmelder werden in einem täglich genutzten Raum in der Wohnung in einer Höhe von 2,30 - 2,70 cm platziert, zum Beispiel im Flur oder an der Badezimmertür. Mit einer Größe von 12,2 x 6,2 x 5,2 cm fällt er fast gar nicht auf. Kontaktsensoren wiederum werden z.B. am Kühlschrank oder anderen Türen angebracht, die regelmäßig genutzt werden. Diese kommen v. A. in Haushalten mit Haustieren in den Einsatz, da Haustiere ggf. den Bewegungssensor weiter aktivieren können, auch wenn ihr Herrchen oder Frauchen hilflos am Boden liegt.

Durch diese neue Absicherung entfällt die bisherige „Wohlaufmeldung“ durch Tastendruck: Mehr Sicherheit mit weniger Aufwand - für die meisten Seniorinnen und Senioren ist dies eine angenehme Erleichterung.

Alle Geräte werden zudem von erfahrenen Technikern in der Wohnung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern installiert und regelmäßig vom DRK gewartet. So muss niemand Angst haben, dass im Notfall die Technik versagt - ein schönes Gefühl, dass die notwendige Hilfe immer nur einen Knopfdruck entfernt zur Stelle ist.

Herr Christoph Meier, Leiter des Betreuten Wohnens des DRK Ortsvereins Rickenbach, kann dieses Gefühl für die Bewohnerinnen und Bewohner so gut bestätigen. „Wir sind froh über die erfolgte Umstellung und die meisten denken schon gar nicht mehr daran, wie es vor der Umstellung war.“

Bei Interesse helfen Sabine Schäuble und Beatrix Müller von der DRK-Service-Zentrale gerne weiter und informieren über dieses und andere Hilfsangebote des Roten Kreuzes.

Die Beratung ist kostenfrei.