Foto: A. Zelck / DRKS

Frühjahrsprogramm (nicht nur) für Seniorinnen und Senioren

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten 2015 viele vergnügte Stunden bei den begleiteten DRK-Ausflugs­fahrten, der Freizeit oder besuchten eine unserer abwechslungsreichen Vortrags­veranstaltungen.

Bei den ersten drei Ausflugsfahrten in diesem Jahr bieten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wieder das besondere Plus an Betreuung. Dieser Begleitservice ist für viele Senioren sehr wichtig. Er gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Sicherheit zu wissen, dass immer jemand in Reichweite ist, der hilft - beim Einsteigen in den Bus oder beim Treppensteigen! „Dadurch sind die Seniorinnen und Senioren unbeschwert und können den Tag ohne Unbehagen mit viel Freude genießen. Auf einfache Weise können neue Kontakte geknüpft und gepflegt werden. Auch freuen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wieder darauf, den Seniorinnen und Senioren den Alltag zu verschönern“, so Lucia Woldert von der Servicestelle SeniorInnen des DRK-Kreisverbands Säckingen e.V. bei der Vorstellung des Programms.

 

Am Donnerstag, dem 31. März lockt die Sonderausstellung ‚Vom Ei zum Küken‘. ins naturkundliche Museum in Freiburg. Neben lebenden Exponaten im Kükengehege gibt es Interessantes zur Erdgeschichte, zu Mineralien und zum Erlbenisraum Wald zu bestaunen. Anschließend gemütlicher Kaffeehock. Eine Anmeldung ist bis zum 23. März erforderlich, die Kosten betragen 37 €uro für Busfahrt, Begleitung und Eintritt.

Am Samstag, dem 07. Mai führt Altbürgermeister Georg Keller durch die Katholische Pfarrkirche St. Gordian und St. Epimachus in Rickenbach. Anschließend gemütlicher Hock bei Kaffee und Kuchen im Landgasthof ‚Kranz‘ in Segeten. Eine Anmeldung ist bis zum 02. Mai erforderlich, die Kosten betragen 27 €uro für Busfahrt, Begleitung und Besichtigung.

Am Samstag, dem 04. Juni lädt das genossenschaftliche Dorfgasthaus ‚Rössle‘ in Todtnau-Geschwend mit seinem wunderbaren Charme zum gemeinsamen Mittagessen ein. Die Gäste des Hauses werden mit traditioneller Badischer und Schwarzwälder Küche verwöhnt. Eine Anmeldung ist bis zum 30. Mai erforderlich, die Kosten betragen 25 €uro für Busfahrt und Begleitung.

Neben den begleiteten Ausflugsfahren veranstaltet die Servicestelle SeniorInnen von April bis Juni eine Vortragsreihe rund um das Thema „Mein Wille geschehe! Vorsorge treffen und Zukunft selbstbestimmt gestalten“.

Die Vortragsreihe beginnt mit dem Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung?“. Stefanie Hauser, Richterin beim Amtsgericht Bad Säckingen, referiert über die Wahrung der persönlichen Wünsche und Interessen, insbesondere auch bei schweren Erkrankungen. Was tun bei Unfall, Gebrechlichkeit im Alter oder bei Krankheit? Es gibt Situationen, in denen Menschen nicht mehr selbst über ihre medizinische Behandlung, die Kündigung ihrer Wohnung oder über ihr Vermögen bestimmen können. Angehörige, Ärzte oder Gerichte müssen dann stellvertretend Entscheidungen treffen. Leichter fällt es dann, wenn die Wünsche des/der Betroffenen rechtzeitig schriftlich festgehalten worden sind. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung garantieren, dass in kritischen Lebenssituationen die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Was beim Verfassen dieser Dokumente zu beachten ist, wird anhand gesetzlicher Grundlagen und praktischer Beispiele erläutert. Interessierte sind am Freitag, dem 15. April von 15:30 bis ca. 17:30 Uhr im Bad Säckinger DRK-Heim, Rot-Kreuz-Straße 4, herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist bis zum 08. April erforderlich, der Eintritt ist frei.

Weiter geht es mit dem Thema „Mit Sicherheit lange zuhause leben“. Jeder hat die Möglichkeit, das eigene Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und persönliche Ziele zu verfolgen. Was ist mir im Leben wichtig? Welche Ziele habe ich? Und worauf möchte ich gerne zurückblicken, wenn ich 80 Jahre alt bin? Viele Menschen wünschen sich zum Beispiel, auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Bei diesem Vortrag stellt Lucia Woldert von der DRK-Servicestelle SeniorInnen vor, welche praktischen Hilfen es im Alltag gibt und an wen man sich bei Bedarf wenden kann. Der Vortrag findet am Freitag, dem 22. April von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr im Rheinfelder DRK-Heim, Römerstraße 1, statt. Eine Anmeldung ist bis zum 15. April erforderlich, der Eintritt ist frei.

Der Vortrag „Und plötzlich ist alles anders: Was tun im Pflegefall“ richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die rund um das Thema ‚Pflege‘ und ‚Hilfebedürftigkeit‘ Vorsorge treffen möchten. Katrin Mörgelin-Öhler vom i-punkt Rheinfelden und Pflegestützpunkt des Landkreises Lörrach informiert dazu am Mittwoch, dem 27. April von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr im DRK-Heim Rheinfelden, Römerstraße 1. Durch einen Unfall oder eine Krankheit wird plötzlich klar, dass ein Angehöriger für immer Hilfe braucht. Dann müssen die nächsten Verwandten in kürzester Zeit eine Lösung finden. Oder aber die Hilfebedürftigkeit ist ein schleichender Prozess. Der Alltag wird beschwerlicher, die zeitliche und örtliche Orientierung ist immer mehr gestört. Mit dem Alter lassen Kraft und Geschicklichkeit nach, mit dem Sehen und Hören wird es schlechter. Ohne fremde Hilfe ist Vieles nicht mehr zu schaffen. Viele Ältere möchten jedoch nicht immer jemanden um Hilfe bitten. Sie fürchten, dann zu abhängig zu werden, wollen jedoch so lange wie möglich selbständig bleiben. Mit diesem Vortrag erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges an ‚Handwerkszeug‘, wie sie und ihre Angehörigen mit dieser Situation umgehen können. Wo sind gute Beratungsstellen? Wie werden Leistungen der Pflegeversicherung beantragt und was ist eine Pflegestufe? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Oft möchten Pflegebedürftige die eigenen Angehörigen nicht zu sehr belasten - wie schafft man das? Eine Anmeldung ist bis zum 20. April erforderlich, der Eintritt ist frei.

Die Vortragsreihe endet am Mittwoch, dem 11. Mai mit dem Vortrag „Sicher älter werden“, von 15:00 – ca. 17:00 Uhr im DRK-Heim Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4. Ein ‚Überfall‘ in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Das Thema ‚Trickbetrug‘ kursiert dabei nicht nur in den Medien. Auch in unserer Region kommt es immer wieder zu kriminellen Übergriffen. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei. In diesem Vortrag wird vorgestellt, welche Gefahren im Alltag lauern und wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können. Eine Anmeldung ist bis zum 04. Mai erforderlich, der Eintritt ist frei.

Daneben bietet das Rote Kreuz ein „Erste Hilfe-Kursprogramm für Seniorinnen und Senioren“ an. Erste Hilfe kann lebenswichtig sein! Jeder kann einmal in die Situation kommen, Erste Hilfe zu benötigen oder sie bei anderen Menschen - meist Bekannten oder Familienmitgliedern - leisten zu müssen. Häufig geht es bei der Ersten Hilfe darum, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Beim Kurs ‚Erste Hilfe für Seniorinnen und Senioren‘ lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gefahrenquellen zu erkennen, lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Bewusstseins-, Atem- und Kreislaufstörungen durchzuführen sowie die kleinen Unfälle des Alltags zu meistern. Hierzu und einigen weiteren Themen informiert ein Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK Kreisverbands Säckingen am Freitag, dem 03. Juni im DRK-Heim Rheinfelden, Römerstraße 1 sowie am Freitag, dem 10. Juni im DRK-Heim Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4. Der Kurs dauert von 14:30 bis 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist jeweils bis eine Woche vorher erforderlich, die Kursteilnahme kostet 20 €.

Eine Broschüre mit dem gesamten SeniorInnen-Frühjahrsprogramm schickt der DRK-Kreisverband Säckingen auf Anfrage gerne zu. Auskünfte zum SeniorInnen-Programm und weiteren Angeboten des DRK-Kreisverbands erhalten Sie bei der Servicestelle SeniorInnen unter Tel. 07761 - 9201 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten DRK-Veranstaltungen persönlich begrüßen zu dürfen!

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