Foto: M.Biehler / DRK KV Säckingen e.V.

14 RettungsdienstlerInnen in Traumaversorgung zertifiziert

Der DRK Kreisverband Säckingen führte in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Waldshut zwei Trainings in der Versorgung Schwerverletzter, für den Rettungsdienst durch, um die Versorgung der PatientenInnen weiter auszubauen.

Am 27.09 und 28.09.2014 trainierten 14 Rettungsassistenten und eine Notärztin im DRK-Heim Bad Säckingen die moderne Traumaversorgung - sprich die Rettung von Schwerverletzten - nach den internationalen Standards der ITLS-Gesellschaft (ITLS = International Trauma Life Support).

Unter Anleitung und Supervision der sieben aus ganz Deutschland angereisten Trainer, unter der Leitung von Dr. med. Stefan Müller-Botz (Universitätsmedizin Greifswald), wurden reale Notfälle in simulierten Szenarien behandelt. Mit kurzen Theoriesequenzen wurden die TeilnehmerInnen auf den aktuellen Stand der Notfallmedizin und auf die Ergebnisse jüngster, weltweit anerkannter Studien zum Thema Traumapatient geschult. Am Ende mussten sich alle einer praktischen und theoretischen Prüfung unterziehen und bestehen, um die Zertifizierung zu erhalten.

Eins sei vorweg schon gesagt: Alle KursteilnehmerInnen haben beide Prüfungen mit Erfolg abgelegt. Doch der Weg dorthin war kein leichter. Galt es doch an vielen Einzelstationen lebensrettende Maßnahmen zu trainieren und Untersuchungsabläufe strukturiert anzuwenden. Das Ergebnis beider Kurse zeigt eindrucksvoll, dass eine abwechslungsreiche Mischung aus Vorträgen und Praxisstationen die solide Basis für das spätere Szenarientraining gelegt hat. Bestehende Fertigkeiten und Fachwissen wurden zusammengeführt und mit Unterstützung durch den ITLS-Algorithmus ausgebaut zur zielgerichteten Optimierung der Patientenversorgung.

141209 ITLS

v.l.n.r.: Stefan Wannags, Matthias Nobs, Leyla Tümmen, Jean-Luca Funk, Mira Hug, Horst Schwarz, Katharina Sojke, Alex Gutmann, Andreas Moosmann, Annett Heroldt, Jonathan Rossol, Martin Winkler, Manuel Schlosser,Dr. Kornelia Jüngel-Waas

 

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