Foto: D. Winter / DRK e.V.

Heißes Wochenende - rund 100 DRK-Helfer im Einsatz

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Ein heißes erstes Juli-Wochenende hatte der DRK Kreisverband Säckingen zu bewältigen. Nicht nur hinsichtlich des Wetters sondern auch bezogen auf die Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisverbands. Vier Großveranstaltungen forderten die ehren- und hauptamtlichen Kräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes von Freitag bis Montag fast rund um die Uhr

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Die meisten der Kräfte waren in Öflingen im Einsatz. Die Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums des Ortes zogen sich bekanntermaßen von Freitag bis Montag hin. Einsatzleiter Thomas Grether zeigt sich dankbar über die Unterstützung aus den DRK Ortsvereinen der Nachbarschaft: Die Bereitschaft Öflingen wurde von Helfern aus Bad Säckingen, Schwörstadt und Wehr unterstützt. „Über das gesamte Wochenende standen insgesamt 66 Einsatzkräfte bei den diversen Veranstaltungen bereit, um Verletzungen zu versorgen, Kreisläufe zu stabiliseren und Festgäste zu überwachen, die etwas zu viel Alkohol getrunken hatten,“ so Grether. Die SWR 3 Elchparty und der Festumzug banden die meisten Einsatzkräfte. In der Schul- und Sporthalle war dafür ein Raum eingerichtet worden. Neben dem Festzelt wurde für die betroffenen Personen eine Sanitätsstation in einem Zelt aufgebaut. „Glücklicherweise blieb es überwiegend bei kleineren, eher harmlosen Fällen,“ resümiert Einsatzleiter Grether den Einsatz. „Durch die Hitze bekam so mancher Kreislauf leichte Probleme. Während des Festzugs mussten wir zwei Personen ins Krankenhaus bringen: Eine Knöchelverletzung und einen Hitzekollaps.“ Seine abschließende Bewertung: „Wir hatten eine tolle Zusammenarbeit mit unseren Nachbarbereitschaften und sind froh, daß nur kleinere Versorgungen zu tätigen waren.“

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Für die Betreuung der Burn Out Party in Bergalingen stellte der DRK Ortsverein Rickenbach gemeinsam mit dem Rettungsdienst das Personal für das Sanitätszelt und die Transportfahrzeuge. Unter der Führung von Christoph Dennenmoser standen insgesamt 19 Einsatzkräfte auf die beiden Veranstaltungsnächte verteilt zur sanitätsdienstlichen Versorgung und Betreuung bereit. „Der Freitag begann mit einem gestürzten Biker, der ins Krankenhaus transportiert werden musste, gleich schon einmal arbeitsam,“ erklärt der Einsatzleiter. „Der Rest der Nacht verlief aber eher ruhig – im Gegensatz zum Samstag wo das Team fast durchgehend überwiegend für kleinere Hilfeleistungen angefragt wurde.“ Insgesamt 50 Hilfeleistungen waren am Ende auf dem dafür vorgehaltenen Formular zu finden. „Das Spektrum reichte von kleineren Verbrennungen über Insektenstiche und Prellungen bis hin zu diversen Formen des Unwohlseins,“ so Dennenmoser. „Insgesamt drei Personen wurden in Kliniken transportiert.“

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Weitere Sanitätsdienstliche Betreuungen wurden in Murg anlässlich der Murgtal-Trophy und in Rheinfelden beim Radkriterium geleistet. Bei beiden Veranstaltungen wurden zahlreiche Versorgungen vor Ort durchgeführt. Auch hier waren die meisten auf die starke Hitze zurückzuführen. Gravierende Vorfälle oder Transporte in Kliniken waren glücklicherweise nicht nötig. Allerdings wurde die Schnelleinsatzgruppe Rheinfelden am Samstagnachmittag zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert, weil zu diesem Zeitpunkt die Anzahl der Notrufe die Zahl der Rettungsmittel im Landkreis überstieg.

Der DRK Kreisvorsitzende Peter Hofmeister zollte den ehren- und hauptamtlichen Helfern großes Lob: „Die hohe Motivation, auch oder gerade bei dieser Hitze Dienst zu leisten kann ich nur lobend hervorheben! Auch die reibungslose Zusammenarbeit der Ortsvereine untereinander und mit dem Rettungsdienst gefällt mir sehr gut. Glücklicherweise kamen alle Helfer unbeschadet aus ihren jeweiligen Einsätzen zurück.“

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