Der Berufsmixer

Junge Menschen für soziale Berufe interessieren: Das will die Kampagne "Berufsmixer" des DRK und des Paritätischen, die am 9. April ihre Premiere hatte. Startschuss war eine Präsentation vor Schülern der Elise von König Gemeinschaftsschule in Stuttgart.

Die Entscheidung für ein Studium oder einen Beruf fällt vielen jungen Menschen nicht leicht. Dabei haben vor allem soziale Berufe Konjunktur. Nachwuchskräfte werden dringend gesucht. Die Zukunftschancen und Karriereaussichten sind glänzend. Selbst ein Studium ohne Abitur ist möglich. Das Deutsche-Rote Kreuz  Landesverband Baden-Württemberg (DRK) und der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg gehen mit ihrer Kampagne „Berufsmixer – Ich will sozial“ neue Wege, um Jugendliche für eine Ausbildung  in einem sozialen Beruf zu gewinnen:

 

Mit der „Berufsmixer-Web-App“ können sich Jugendliche auf dem Handy selber ihren sozialen Beruf „shaken“. Eine Website mit dem Titel „Berufsmixer.de“ bietet authentische Informationen zu einzelnen sozialen Berufen mit Videoclips, Bildergeschichten und  Werdegängen von echten Auszubildenden sowie eine Ausbildungsplatzbörse. Auf der Facebook-Fanpage finden Jugendliche aktuelle Infos zu sozialen Themen, Berufen und Ausbildungsmessen. Begleitend zum Projektstart läuft eine Postkartenaktion in Lokalen und Kneipen in ganz Baden-Württemberg.

„Soziale Berufe halten unsere Gesellschaft zusammen. Sie sind nicht nur wertvoll für die Gesellschaft, sondern auch erfüllend für alle, die diese Berufe gewählt haben“, betonte Hans Heinz, DRK-Landesgeschäftsführer. „Soziale Berufe haben Zukunft und sind für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. „Wer einen sozialen Beruf wählt, der ist gefragt – heute und in Zukunft.. Auch soziale Berufe bieten Aufstiegschancen für diejenigen, die es wollen.

Wer die Herausforderung sucht, Abwechslung im Beruf braucht und gerne mit Menschen umgeht, ist in dieser Branche genau richtig. Das Ausbildungsspektrum reicht von den klassischen Pflegeberufen (Gesundheits- und Krankenpflege; Altenpflege; Heilerziehungspflege) über  Berufe aus dem sozialpädagogischen Bereich (Erziehung; Jugend- und Heimerziehung; Arbeitserziehung), Betreuungs- und hauswirtschaftlichen Bereich bis zum Rettungsdienst. Die Kampagne soll soziale Berufe nicht schön reden, sondern deutlich machen, was dieser Beruf für jeden bedeuten kann.

Um neben der Information und Werbung für die Berufe auch aktiv Auszubildende zu gewinnen, ist auch eine Ausbildungsplatz- und Praktikumsstellensuche in das Projekt integriert.  Über diese Suchfunktion bekommen  interessierte junge Menschen mögliche Ausbildungs- und Praktikumsstellen bei Mitgliedseinrichtungen der beiden Verbände mit Verlinkung zu den Einrichtungen und zu Ansprechpartnern für die Ausbildung zur Verfügung gestellt. Neben der Zielgruppe junger Menschen richtet sich die Kampagne auch an Menschen, die sich bereits in anderen Berufen befinden und einen Wechsel in einen sozialen Beruf erwägen. Aber auch für Eltern und Angehörige der primären Zielgruppe sowie an Berufsberater und Lehrer, die soziale Berufe vorstellen möchten, ist die Kampagne gedacht.

Weiter Infos unter www.berufsmixer.de

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